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	<title>raw Günter Burgsteiner</title>
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	<description>Günter Burgsteiner - Extremsportler und Weltrekordhalter</description>
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		<title>BERG EMOTION ERLEBEN</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 19:46:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>barbara</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008]]></category>
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		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Palette an Berg- &#38; Outdoor-Aktivitäten ist mit der Zeit sehr vielfältig geworden. Fachlich kompetent und reich an persönlicher Erfahrung biete ich dir optimale Betreuung während deines Outdoor-Erlebnisses. Bei kleinen Gruppen und abseits der Mainstream-Routen ist Platz für individuelle Betreuung und du nimmst Eindrücke mit die dir für lange Zeit freudige Erinnerungen bereiten. Für den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Palette an Berg- &amp; Outdoor-Aktivitäten ist mit der Zeit sehr vielfältig geworden. Fachlich kompetent und reich an persönlicher Erfahrung biete ich dir optimale Betreuung während deines Outdoor-Erlebnisses. Bei kleinen Gruppen und abseits der Mainstream-Routen ist Platz für individuelle Betreuung und du nimmst Eindrücke mit die dir für lange Zeit freudige Erinnerungen bereiten. <br />
 Für den gemütlichen Natur-Genuss, für Action-Freaks, Outdoor-Abenteurer und alle die es noch werden wollen&#8230; unter <a title="Angebote" href="http://www.raw-burgsteiner.com/?page_id=131" target="_blank">Angebote</a> findest du die richtige Aktivität für einen halben Tag, ein verlängertes Wochenende oder den gesamten Urlaub. Die Schauplätze reichen von Tirol, über ganz Europa, bis in die weite Welt.</p>
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		<title>NEWS WINTER 2011/2012</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 14:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>barbara</dc:creator>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS]]></category>

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		<description><![CDATA[AUSTRIAN WEEK 10.-16. März Aktueller Schneebericht aus Terrace: 4m Schnee in 1200 Höhe! Absofort werden eure Anmeldungen entgegen genommen. Damit die Träume von unverspurten Hängen und endlosen Abfahrten im Champagner-Powder wahr werden. Wunschtermine selbstverständlich während der gesamten Saison möglich. Auf exclusiven 6000 km² rund um Terrace, in der Mitte British Columbiens gelegen, wird Heliskiing der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-924" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/news_tn1.jpg" alt="" width="90" height="68" /></p>
</td>
<td><img class="alignnone size-full wp-image-929" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/news_tn21.jpg" alt="" width="90" height="68" /></td>
<td><strong><span style="color: #000000;">AUSTRIAN WEEK<br />
 10.-16. März</span></strong><br />
 Aktueller Schneebericht aus Terrace: <br />
 <strong><span style="color: #000000;">4m Schnee in 1200 Höhe!</span></strong> <br />
 Absofort werden eure Anmeldungen entgegen genommen. Damit die Träume von unverspurten Hängen und endlosen Abfahrten im  Champagner-Powder wahr werden.<br />
 Wunschtermine selbstverständlich während der gesamten Saison möglich.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-915"></span></p>
<p>Auf exclusiven 6000 km² rund um Terrace, in der Mitte British Columbiens gelegen, wird Heliskiing der Extraklasse geboten. Mit über 350 Glacier-Runs, steilen Abfahrten und offenen Tree-Runs, von denen einige über 2000 Höhenmeter haben, gibt es garantiert keinen Downday. Wie ist das möglich? Kein lästiges Warten in der Früh: sollte es nicht fliegbar sein, bringen uns die Schneeraupen an jene Hänge, in denen der frisch geschneite Tiefschnee besonders fein zu genießen ist.</p>
<p>Die durchschnittliche Schneefallmenge liegt bei 20-30 Meter pro Saison, zusammen mit den stetigen Temperaturen unter null ergibt das rund 4-6 Meter unverspurten Schnee. Wir bewegen uns zwischen 450 und 2500 Meter Seehöhe. Die Gruppengröße ist auf max. 6 Gäste und 1 Guide beschränkt.<br />
 Natürlich gilt auch hier: safety first!</p>
<p>Die Anreise aus Europa ist einfach, von Vancouver fliegt man ca 2 Stunden nach Terrace, wo man vom Flughafen abgeholt wird. Nach ca. 20min Fahrt erwarten euch in der Lodge eine komfortable Unterkunft mit bester Ausstattung, outdoor jacuzzi, gourmet dinner usw&#8230; beste Betreuung durch die ganze Woche.</p>
<p>Detaillierte Infos unter <a title="heliskiing" href="http://www.raw-burgsteiner.com/angebote/heliskiing" target="_blank">Angebote/Heliskiing</a></p>
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		<item>
		<title>JUNEAU ICEFIELD DURCHQUERUNG 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 13:48:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>barbara</dc:creator>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS]]></category>

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		<description><![CDATA[176 km in 42 Stunden reiner Gehzeit. 3900 km² Eisfläche, ein gewaltiger Spielplatz fernab jeder Zivilisation, dessen Gletscher bis ins Meer reichen, liegt nun hinter uns. Das Juneau Icefield mit seinem bis zu 1300 Meter dicken Eis ist bekannt für seine extremen Wetter-Bedingungen. Deshalb wieder mein altbewährtes Motto: leicht und schnell. Ohne motorisierte Hilfe von außen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table style="height: 95px; width: 500px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td>
<p><img class="size-full wp-image-791 alignright" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/icefield.jpg" alt="icefield" width="90" height="68" /></p>
</td>
<td>176 km in 42 Stunden reiner Gehzeit. 3900 km² Eisfläche, ein gewaltiger Spielplatz fernab jeder Zivilisation, dessen Gletscher bis ins Meer reichen, liegt nun hinter uns. Das Juneau Icefield mit seinem bis zu 1300 Meter dicken Eis ist bekannt für seine extremen Wetter-Bedingungen. Deshalb wieder mein altbewährtes Motto: leicht und schnell. Ohne motorisierte Hilfe von außen (weder Flugzeug noch Snowmobil) konnte die Überquerung eines der größten nicht-polaren Eisfelder der Erde von Atlin, BC, nach Juneau, Alaska am 30. April 2011 erfolgreich abgeschlossen werden.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-778"></span></p>
<p>Den Horizont als Ziel</p>
<p>Die Faszination geht aus von unberührter Landschaft, ausladenden Bedingungen, unberechenbarem Wetter und einem schier unendlich erscheinenden Juneau Icefields. Es ist die Generalprobe für ein noch längeres Abenteuer auf Eis. Die Herausforderung an zu nehmen, ohne motorisierte Hilfe aus eigener Kraft das Eisfeld zu überqueren, von Straße zu Straße, von Dorf zu Dorf. Alles Lebens notwendige ist in einen Rucksack verpackt, 22 kg mit Ski, Schuhen, Fellen, Zelt, Schlafsack, Kocher und Essbarem. Mensch und Natur im Wettstreit und gleichzeitig im Einklang. Der Stärkere von beiden gewinnt. Gibt es einen Gewinner? Ist die Natur die Stärkere, so bedeutet das meist das Ende für den Menschen. Wenn der Mensch es schafft, den Unbilden zu trotzen, ist er bloß um eine Erfahrung reicher, aber mit Sicherheit nicht der Gewinner über die Naturgewalten.</p>
<p>Eliel, mein Partner für dieses Abenteuer, und ich stellen uns dieser Herausforderung. Wir sind für 20 Tage gerüstet, das Wetter in dieser Gegend ist unberechenbar. Manchmal gibt es tagelang Schneesturm, ein Vorankommen oder Aussteigen, hunderte Kilometer weit ohne Zivilisation unmöglich. Ich habe noch keinen 24jährigen Alpinisten mit einer solchen Erfahrung kennen gelernt. Dass die Durchquerung des Juneau Icefields von Atlin nach Juneau nur 5 Tage dauern würde, ist kein Zufall.</p>
<table style="height: 200px; width: 500px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td><img class="alignnone size-full wp-image-819" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/tag1_8.jpg" alt="" width="240" height="180" /></td>
<td><img class="alignnone size-full wp-image-820" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/tag1_71.jpg" alt="" width="240" height="180" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der 1. Tag fordert bereits alles an Ausdauer und Motivation. 45km Strecke, der mit einer 1 Meter dicken Eisschicht zugefrorene Atlin Lake, waagrecht mit 20kg am Rücken, null Wind und Plusgrade. Zumindest die ersten 35km, danach gab es starken Gegenwind und statt 7km/h waren es nur mehr 3km/h, mit denen wir voran kommen. Vom See das Festland betretend versinken wir im Faulschnee. Ein kurzer Versuch, doch noch etwas weiter zu kommen, wird nach einigen Metern verworfen. Zu schwer und tief der Schnee und die Flussquerungen zu gefährlich. Wenigstens finden wir einen windgeschützten Platz, um unser Zelt auf zu bauen, ein wunderschöner Platz. Die Bärenspuren beunruhigen uns nicht. Gekocht wird etwas abseits und den Proviant hängen wir zwischen zwei Bäumen auf. Nach unserem Abendessen kriechen wir in unser kleines Zelt und lauschen der Stille, die nur durch den Wind und ein paar Vögel gebrochen wird. <br />
 Tagesresultat: 45km, 0 HM, 7 Stunden</p>
<p>2.Tag<br />
 Die Nacht war klar und kühl und hat den Schnee hart gefroren. Das ist perfekt für unser Vorankommen. Wir starten noch bevor die Sonne heraus kommt. Wir verzichten auf das Frühstück, um besser durch das Tal zu kommen. Die ersten Kilometer gehen wir ohne Felle, so können wir die Eis- und Schneebrücken über den Fluss mit Anlauf nehmen. Zum Glück sind noch solche Brücken vorhanden, ansonsten müssten wir wohl durchs kalte Wasser. Das Buschwerk ist einfach zu durchqueren und alles läuft wie geschmiert. Wir machen Rast, Frühstück, die Sonne scheint uns mittlerweile auf den Kopf. Wir fellen auf.</p>
<table style="height: 200px; width: 500px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td><img class="alignnone size-full wp-image-798" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/tag1_1.jpg" alt="" width="240" height="180" /></td>
<td><img class="alignnone size-full wp-image-799" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/tag1_2.jpg" alt="" width="240" height="180" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Hoboe Creek, das Tal wird zu einer engen Schlucht. Durch die lange Sonneneinstrahlung auf die braunen Felsen links und rechts, die die Wärme gut speichern und reflektieren, gibt es hier kaum noch Schnee und zu guter Letzt auch keine Schneebrücken mehr. Teils zu Fuß, kletternd und von Stein zu Stein hüpfend, kommen wir nur langsam voran. Zum Glück ist noch wenig Wasser, sonst wäre ein weiterkommen nur im Neopren möglich. Was allerdings erschwerend hinzu kommt: die Steine im Wasser sind von einer Eisglasur abgedeckt. Eliel rutscht bei der letzten Querung aus und fällt in den Bach, Stöcke und Skier schwimmen flussabwärts, Wasser läuft in die Skischuhe und die Kleidung wird gewaschen. Nichts passiert, alles Equipment gefischt, nur die Schuhe? Wir können nicht warten bis sie trocknen – umkehren? Auf keinen Fall! Eine Nacht bei -10 Grad im Zelt könnte zum Problem werden. Ich weiß von einer Hütte am Eisfeld, die für Eisforschungszwecke errichtet wurde und mitten am Lywelin-Gletscher auf einer Felszunge steht. Camp 26 heißt es zu erreichen. Aus der Schlucht draußen muss noch ein See gequert werden. Ich betrete ihn als zuerst, Eliel hat etwas Respekt bekommen und wartet, bis ich am anderen Ufer am Beginn der Gletscherzunge stehe.</p>
<p><img src="../wp-content/uploads/tag1_3.jpg" alt="" width="500" height="180" /></p>
<p>1,20 Meter Schneedecke müssen reichen, um seilfrei gehen zu können. Selbst die Steigfelle werden wieder im Rucksack verstaut. Windstille. Hunderte Meter Eis unter uns. Und so kommen wir gut voran. Eliel kämpft nicht nur mit den warmen Temperaturen und der Sonne, sondern auch mit dem Gewicht der vollgesaugten Skischuhe.  So kommt es, dass ich die Hütte 40min vor ihm erreiche. Ich sehe von Eliel nur einen winzigen schwarzen Punkt am ewigen Eis. Wahnsinn, solche Dimensionen. Das Beste kommt noch: die Hütte des Institute of Geological and Arctic Science ist in gutem Zustand und sogar mit einem Ofen und Holz ausgestattet, für den Notfall, und in diesem Fall für Eliel. Die Freude ist groß, als das Feuer an ist und die Schuhe vor sich hin trocken. <br />
 Heute: 30km, 780 HM, 8 Stunden</p>
<table style="height: 200px; width: 500px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td><img class="alignnone size-full wp-image-802" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/tag1_4.jpg" alt="" width="240" height="180" /></td>
<td><img class="alignnone size-full wp-image-803" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/tag1_5.jpg" alt="" width="240" height="180" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>3. Tag<br />
 Beim Sonnenaufgang wissen wir, dass es ein schöner Tag werden wird. Strahlend blauer Himmel, kein Wölkchen und „noch“ relativ kühl. Wir beginnen mit einer kleinen Abfahrt, von der Anhöhe auf der die Hütte steht hinunter, ehe es wieder ohne Steigfelle stetig bergauf zum höchsten Punkt des Juneau Icefields geht. Unendliche Weiten, immer den Horizont im Visier.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-808" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/tag3_2.jpg" alt="" width="500" height="180" /></p>
<p>Es wird richtig warm und kein Lüftchen, das uns etwas kühlen würde. Minus 3 Grad und wir verglühen fast. Alle 3 Stunden schmelzen wir Schnee, um genügend trinken zu können. Der Schnee ist bereits sehr weich, als wir den höchsten Punkt, genauer gesagt den dicksten Punkt des Eisfeldes erreichen. Über 1300 Meter dickes Eis haben wir unter unseren Füßen. Zur USA-Grenze sind es noch 400 Meter. Ab dort sollte es dann etwas bergab gehen und somit leichter und schneller. Fehlanzeige. Der Schnee ist zu weich und das Gefälle zu flach, um abfahren zu können. Wieder unendlich scheinendes Weiß, weiterhin haben wir den Horizont als Ziel. Der Mund, der Gaumen sind ausgetrocknet, wir kochen Suppe. Das Wetter ist so perfekt, dass wir der Sonne den Rücken zudrehen und Essen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-805" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/tag1_6.jpg" alt="" width="500" height="180" /></p>
<p>Unser weiteres Ziel? Gehen, Gehen Gehen, immer Richtung Horizont. 12 Stunden sollten es heute werden. Nach ewigem gerade aus und leichtem bergab entschließen wir uns über einen kleinen Sattel zu gehen, was uns etwas Abwechslung bringt. Der Aufstieg macht richtig Freude. Oben angekommen, genießen wir den Ausblick im Abendlicht. Irgendwo am anderen Ende des Gletschers erspähen wir eine weitere Hütte, sogar mehrere Hütten der Juneau Icefield Forschung. Nun gab es also 2 Möglichkeiten: das Zelt an Ort und Stelle auf zu stellen und zu kochen beginnen, sodass wir in unseren Schlafsäcken liegen, sobald die Sonne weg ist. Oder Kilometer machen und pokern, dass es unter den Hütten eine gibt, die offen ist. Über tiefen Firn fahren wir 100 Meter bergab, um wieder am Eisfeld gehen zu können. Genial! Eineinhalb Stunden später stehen wir bei den Hütten und es gibt sogar einen kalten kleinen Unterschlupf, wo wir die Schlafsäcke ausbreiten, kochen und sogar aufrecht stehen können. <br />
 Tagesfazit: 43km, 540 HM, 12 Stunden</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-809" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/tag3_1.jpg" alt="" width="500" height="180" /></p>
<p>4. Tag<br />
 Nachdem gestern Ausdauer und Durchhaltevermögen gefordert waren, verlangt uns der heutige Tag alles Geschick im Umgang mit Karte, Kompass und GPS ab. Nach 6 km stehen wir im sogenannten „White Out“. Schneefall, Nebel, Wind, weiß auf allen Seiten, sodass es mir oft sogar schwer fällt, einfach nur gerade aus zu gehen. Erschwerend dazu kommt, dass heute die technisch schwierigste Etappe ansteht. Um nach Juneau zu kommen, müssen wir über vier Übergänge, die sehr kurz aber steil sind, an Gletscherspalten vorbei, und zwei steile, mit Felsen durchsetzte Flanken traversieren, um auf den nächsten Gletscher zu kommen. Es gibt nur diesen einen Weg, um ans Ziel zu kommen. Wir sehen keine 5 Meter, wie blind geht es nur mühsam voran. Immer wieder Karte lesen, Marschzahl einstellen, Punkte errechnen und Wegpunkte im GPS speichern, um in der Not zumindest zurück zu finden. Es ist blindes Vertrauen zueinander, obwohl wir uns erst seit ein paar Tagen kennen. Meine hartnäckige Suche der letzten Wochen nach einem neuen Partner (denn der geplante ist leider abgesprungen) und zusätzlich das Verbot meiner Freundin, alleine übers Eisfeld zu gehen, brachten Eliel und mich zusammen. Den Horizont als Ziel – auch den geistigen Horizont als Ziel. Körperlich sind die heutigen 40km keine Herausforderung, zudem der Rucksack schon leichter geworden ist und wir alle Kleidung am Körper tragen. Die Abfahrten sind langsame Rutschpartien und nach der ersten Traverse stehen wir vor den aus dem Nichts erscheinenden Felsen. Ein einziges Mal können wir an diesem Tag sehen, wo wir uns aufhalten.</p>
<table style="height: 200px; width: 500px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td><img class="alignnone size-full wp-image-811" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/tag4_1.jpg" alt="" width="240" height="180" /></td>
<td><img class="alignnone size-full wp-image-812" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/tag4_2.jpg" alt="" width="240" height="180" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Wir entscheiden uns, nicht hier zu bleiben, denn das pazifische Küstenwetter kann noch schlimmer werden. Jeder heutige Kilometer mehr verschafft uns mehr Zeit für den eventuellen letzten Tag. Wir wissen außerdem von einer weiteren Hütte auf unserer Route und pokern ein zweites Mal. Ohne Verzeichnung in der Karte, ohne Koordinaten, nur mit der Vermutung wo sie sein könnte und mit viel Gefühl könnten wir sie finden. Heute Morgen sind wir spät gestartet sind, und trotz des langen Tageslichts in diesen Breiten ist es fast dunkel, als vor uns ein kaum erkennbares Hüttchen auftaucht. Erst müssen wir den Eingang frei schaufeln, um nach 11 Stunden Blindflug endlich klare Konturen erkennen zu können.<br />
 Tagesetappe: 40km, 700 HM, 11 Stunden</p>
<p>5. Tag<br />
 Eigentlich haben wir für heute mit dem schlimmsten gerechnet: einen Tag pausieren zu müssen. Lange stecken wir in unseren Schlafsäcken und warten auf etwas Sicht. Eine Abfahrt durch einen zerrissenen Gletscher steht an. Irgendwo nach zwei Drittel müssen wir raus und rauf auf einen Sattel. Über der senkrecht abfallenden Schlucht des Lemon Creek muss dann traversiert werden, um im richtigen Moment die einzige mögliche Chance zu nützen, durch den Dschungel im Creek zu kommen. Als wir die Wolkenschicht nach unten durchstechen, eröffnet sich uns der erste Blick aufs Meer. Die Basis steigt noch ein wenig und der Wind bläst die Nebelfetzten hin und her. Wir starten durch und nach 2 ½ Stunden sind wir am Lemon Fluss. Ab jetzt sollte es laut Recherchen einen Trail geben. Wir wühlen uns durch Faulschnee, stachelige Sträucher und Dschungel bis zum Fluss, um diesem ins Tal zu folgen.</p>
<table style="height: 200px; width: 500px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td><img class="alignnone size-full wp-image-814" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/tag5_1.jpg" alt="" width="240" height="180" /></td>
<td><img class="alignnone size-full wp-image-815" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/tag5_2.jpg" alt="" width="240" height="180" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Von Stein zu Stein hüpfend, bis diesmal ich im Wasser stehe. Der rechte Skischuh ist randvoll gefüllt, der linke zu Hälfte – egal, weiter. Jetzt können uns nicht mal mehr umgestürzte Mammut-Bäume stoppen. Wir finden das Steiglein und ehe wir uns versehen stehen wir am Parkplatz eines Einkaufszentrums in Juneau. Wow: geschafft! Es regnet. Eigentlich sind wir geschockt, dieses Abenteuer nach so kurzer Zeit geschafft zu haben und nun mitten in der Zivilisation zu stehen. Illegal in den USA zu sein und als Kriminelle zu gelten, weil es für Abenteurer wie uns keine Gesetze gibt. Autos und Lärm. Was bleibt ist mehr als nur die Erinnerung an eine 5-tägige Eisfeld-Durchquerung.<br />
 Tagesresultat: 15km, 0 HM, 4 Stunden</p>
<p>In den letzten Tagen habe ich einen neuen Freund im ewigen Eis gewonnen und gemeinsam haben wir allen Unbilden der Natur getrotzt. Wir sind eine Erfahrung reicher. Dem Horizont sind wir ein Stück näher gekommen, und auch ein wenig dem kurzweiligen Triumph im Kräfte-Messen zwischen Mensch und Natur.</p>
<p>Leider hat an diesem Tag die Natur mir einen Freund im Eis genommen. Eine Gletscherspalte am anderen Ende des gleichen Eisfelds, in der selben Natur, die wir so lieben, die wir uns so mühsam Stück für Stück erarbeitet haben. Ruhe in Frieden, Leo.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-816" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/tag5_3.jpg" alt="" width="500" height="180" /></p>
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		<title>MONTE ROSA</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 09:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>barbara</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS]]></category>

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		<description><![CDATA[6 Gipfel über 4000 Meter in 3 Tagen. Von Alagna Valesia über die Gnifetti Hütte zur höchst gelegenen Hütte Europas Refugio Margherita (4559m) Vincent Pyramide (4215m) &#8211; Balmenhorn (4167m) &#8211; Signalkuppe (4559m) &#8211; Parrotspitze (4436m) &#8211; Monte Nero (4322m) &#8211; Ludwigshöhe (4272m) &#8230; Gratwanderungen von Feinsten und natürlich die genialen Ausblicke machen diese Tour, ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table style="height: 95px; width: 500px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td><img class="alignnone size-full wp-image-432" title="4000_tn" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/4000_tn.jpg" alt="4000_tn" width="90" height="68" /></td>
<td>6 Gipfel über 4000 Meter in 3 Tagen. Von Alagna Valesia über die Gnifetti Hütte zur höchst gelegenen Hütte Europas Refugio Margherita (4559m)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-429"></span>Vincent Pyramide (4215m) &#8211; Balmenhorn (4167m) &#8211; Signalkuppe (4559m) &#8211; Parrotspitze (4436m) &#8211; Monte Nero (4322m) &#8211; Ludwigshöhe (4272m) &#8230; Gratwanderungen von Feinsten und natürlich die genialen Ausblicke machen diese Tour, ohne auf dem höchsten Punkt der Alpen zu stehen, zu einem besonderen Erlebnis. Eigentlich hätten es noch zwei Gipfel mehr sein sollen. Doch das Wetter, und für manche auch die Höhe, machten uns wieder einmal zu schaffen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-436" title="tag1" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/tag1.jpg" alt="tag1" width="380" height="285" /></p>
<p>Am ersten Tag steht bei strahlend schönem Wetter der Aufstieg zur Gnifetti Hütte am Programm &#8211; und so manch einer hat aus Übermut sogar einen Stein im Rucksack. Am nächsten Tag gehts über die Vincentpyramide auf das Balmenhorn. Einer von uns macht sogar nähere Bekanntschaft mit einer der Geltschespalten und sieht nicht nur das Blau des Himmels. Durch den weltweiten Rückgang von Schnee und Eis auf den Gletschern bleibt uns der direkte Abstieg auf einen weiteren &#8220;kleinen&#8221; 4000er verwehrt &#8211; zu viel Geröll gefährdet die Kletterei zur Punta Giordani.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-437" title="tag2" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/tag2.jpg" alt="tag2" width="380" height="285" /></p>
<p>Kaum sind wir zurück auf der Hütte, beginnt es bereits zu gewittern und zu graupeln. Am nächsten Tag werden unsere großen Ziele durch schlechtes Wetter eingeschränkt. Und so geht es am direkten Weg zur höcht gelegenen Hütte Europas, dem Refugio Margherita (4559m), wo wir`s bei bei Pasta und Wein gemütlich haben und den Sonnenuntergang genießen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-438" title="tag3" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/tag3.jpg" alt="tag3" width="380" height="285" /></p>
<p>Der dritte Tag belohnt uns: bei kühlen Temperaturen und schönstem Wetter können wir drei Gipfel hintereinander erreichen. Zuerst über einen Messerscharfen Grat auf die Parrotspitze &#8211; spannend!!! Dann auf den Monte Nero &#8211; was für eine Aussicht!!! Nach der Ludwigshöhe gibt es noch Kuchen und Radler auf der Gnifetti Hütte, bevor es dann wieder ins sommerliche Italien hinunter geht. Ein Sprung in den Gardasee und ein köstliches Gelato runden unsere Heimreise ab.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-439" title="tag4" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/tag4.jpg" alt="tag4" width="380" height="285" /><br class="spacer_" /></p>
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		<title>GOLD RUSH ROUTE</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 09:41:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>barbara</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS]]></category>

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		<description><![CDATA[100km kreuz und quer geht es auf Touren-Skiern von Atlin aus zur Grenze von Canada zu Alaska zum White Pass. Die Seen sind unter Eis gefroren, die Flüsse eingeschneit oder offen, und unsere größte Gefahr ist der „Over Flow“, das tückische, schwer einzuschätzende Wasser zwischen der Eisschicht und dem Schnee. Atlin, Aa Tlein (großer Körper [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table style="width: 519px; height: 80px;" border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 100px;"><img src="../wp-content/uploads/whitepass.jpg" alt="" width="90" height="68" /></td>
<td>100km kreuz und quer geht es auf Touren-Skiern von Atlin aus zur Grenze von Canada zu Alaska zum White Pass. Die Seen sind unter Eis gefroren, die Flüsse eingeschneit oder offen, und unsere größte Gefahr ist der „Over Flow“, das tückische, schwer einzuschätzende Wasser zwischen der Eisschicht und dem Schnee.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span id="more-240"></span></p>
<p>Atlin, Aa Tlein (großer Körper des Wassers), erstmals besiedelt durch Inland-Tlingit, entwickelte sich später in einen geschäftigen Goldgräberort. Um 1900 lebten bis zu 10.000 Menschen in und um die Stadt. Heute ist Atlin ein kleines Dorf mit ca. 200 Menschen, ruhig und immer noch am Ende einer Straße gelegen. Stille Zeitzeugen erinnern  an damals. Die „Tarahne“, ein typischer Raddampfer aus Holz, mit dem man das Gold der Region durch das umliegende, weit verzweigte Fluss- und Seensystem in die Stadt transportierte, und einige noch erhaltene Holzhütten der Goldgräber liegen an den Ufern des Atlin Lakes.</p>
<table style="height: 200px; width: 500px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td><img src="../wp-content/uploads/02verlassene_takustation_1_2.jpg" alt="" width="240" height="180" /></td>
<td><img class="alignnone size-full wp-image-318" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/hist_station1.jpg" alt="" width="240" height="146" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Das Wasser war die einzige Straße hierher. Man kam mit Dampfern aus aller Welt nach Skagway, dann ging´s über den White Pass nach Fraser und schließlich über Seen und Flüsse weit ins Landesinnere, um Gold zu finden; zu Fuß auf den 873m hohen White Pass, der die Grenze zwischen USA und Canada definiert. Passieren ließ man hier nur jene, welche mindestens eine knappe Tonne an Lebensmittel und Material mit sich führten. Aufgrund des Zustroms wurde während des Goldrauschs ein Weg für Pferdekutschen über den White Pass angelegt, der bald den Beinamen „Pfad der toten Pferde“ bekam: die harten Bedingungen im langen Winter zeigten den Bedarf an stärkeren Hilfsmitteln.  1898 gab´s bereits eine Schmalspurbahn.</p>
<p>Bei Eisaufbruch ging die Reise mit selbst gebauten Flößen und Booten weiter nach Norden bis nach Dawson (740km) oder eben Richtung Osten bis Atlin. Viele kehrten auf diesen strapaziösen Weg um, andere bezahlten dieses Wagnis mit dem Leben und nur ganz wenige wurden Reich.</p>
<p><strong>Auf den Spuren der Goldgräber</strong></p>
<p>Wir, Alex aus Ulm und ich wollen diese Route auf Tourenskiern zurückverfolgen. 100km kreuz und quer geht es von Atlin aus zur Grenze von Canada zu Alaska zum White Pass. Die Seen sind unter Eis gefroren, die Flüsse eingeschneit oder offen, und unsere größte Gefahr ist der „Over Flow“, das tückische, schwer einzuschätzende Wasser zwischen der Eisschicht und dem Schnee.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/landkarte_1.jpg" alt="" width="493" height="200" /></p>
<p>Um 6.00 Uhr Morgens stehen wir am Eis des Atlin Lake, von dem wir gerade mal 7km passieren. Wir müssen uns erst eingehen, keine Höhenmeter und kein Gipfel im Visier. Mir schwirren immer wieder die alten Geschichten durch den Kopf, ein ganzes Hundeschlitten Gespann soll hier irgendwo eingebrochenen sein, und – KRACK – ein lautes Krachen um mich herum holt mich aus den Gedanken und lässt mich immer schneller werden.</p>
<p>Am anderen Ufer des Atlin Lake angekommen folgen wir den alten Geleisen durch den Wald zum Tagish Lake bis zum Taku, eine alte Verbindungs-Station, wo sogar noch ein Eisenbahn-Wagen vor sich hin rostet.</p>
<table style="height: 200px; width: 500px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td><img src="../wp-content/uploads/03openwater_1_2.jpg" alt="" width="240" height="180" /></td>
<td><img src="../wp-content/uploads/09fantaillake_1_2.jpg" alt="" width="240" height="180" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Um wieder in die richtige Richtung gehen zu können, müssen wir erst eine offene Wasserstelle großräumig umgehen. Als wir uns in Sicherheit fühlen bleiben wir stehen, genießen die Aussicht und die Ruhe in dieser Unendlichkeit um uns herum. Als ich Alex den Vorschlag zum Frühstück mache – KRACK – wir gehen doch lieber weiter, im Sicherheits-Abstand versteht sich!</p>
<p>Dieser Seitenarm des Tagish Lake ist über 30km lang, eine Stelle darin nennt sich „Golden Gate“ und genau vor dieser wurde ich ausdrücklich gewarnt: Vorsicht, dünnes Eis!!! Auch dieser Platz hält viele Geschichten aus der Goldgräberzeit bereit. Wir treffen jemanden, der hier Aufgewachsen ist und immer noch hier wohnt: Jimmy Brooks. Sein Holzhaus steht einsam am Südufer des Sees, mit einem kleinen Flugzeug davor. Nur wenige kommen in diese verlassene Gegend, und schon gar nicht aus eigener Kraft auf Skiern. So freut er sich über unseren Besuch und lässt sich bei Tee und Kuchen einige Anekdoten entlocken. Er kennt sich hier aus und gibt uns genauste Informationen um diese „Golden Gate (Bridge)“. Er nennt die Verunglückten sogar beim Namen und lässt uns nur ungern weitergehen.</p>
<table style="height: 200px; width: 500px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td><img class="alignnone size-full wp-image-343" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/04tagishlake_1.jpg" alt="" width="240" height="180" /></td>
<td><img src="../wp-content/uploads/07takuarm_1_2.jpg" alt="" width="240" height="180" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Unser erster Tag geht wunderschön weiter, das Orientieren ist leicht und wir machen Meter. Nach knapp 40km auf zugefrorenem Wasser erreichen wir mit trockenen Füßen das Ufer. Die letzten km haben wir überall „Over Flow“ zu umgehen. Zelt aufbauen, kochen und sich vor der Kälte verstecken ist jetzt angesagt.</p>
<p>Alex hat diese Nacht etwas gefroren, und um warm zu werden verschieben wir das Frühstück. Wir bauen das Zelt ab und gehen etwa 8km durch dichten Wald, etwa 100 Höhenmeter bergan zum nächsten „kleinen“ See, dem Fantail Lake (Länge 25 km). Die Wildnis hat uns aufgenommen, nichts außer ein paar spuren im Schnee – ein Luchs!</p>
<table style="height: 200px; width: 500px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td><img class="alignnone size-full wp-image-345" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/11teepeecreek_1.jpg" alt="" width="240" height="180" /></td>
<td><img src="../wp-content/uploads/hist_wintertrail_wp_11.jpg" alt="" width="240" height="191" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Während ich die Ruhe genieße und so vor mich hin gehe, denke ich immer wieder an die alten Fotos aus der Goldgräberzeit, und es erscheint unglaublich: wie haben die das damals bloß geschafft? Alex erscheint nur mehr als kleiner Punkt am See – was er wohl denkt?</p>
<p>Am Ende des Fantail Lake queren wir einige Zuflüsse, und um ein Haar wäre ich in einem dieser gesteckt – Alex zieht mich aus dem Loch! Ab jetzt geht es durch den Wald, 15 km abwechselnd rauf, runder, unter Bäumen durch, einem Bächlein folgend. Die Richtung zu halten war hier die Kunst, bei schönem Wetter ja, aber bei schlecht Wetter… und wie haben die vor über 100 Jahren …?</p>
<table style="height: 180px; width: 500px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td><img class="alignnone size-full wp-image-324" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/hist_camp_1.jpg" alt="" width="240" height="149" /></td>
<td><img class="alignnone size-full wp-image-333" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/pause_11.jpg" alt="" width="225" height="150" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>An einer Lichtung wird Pause gemacht und Tee gekocht. Die Ruhe wird einzig durch das Surren des Wasserkochers gebrochen.</p>
<p>Wir gehen noch einige km weiter, raus aus dem Wald auf eine Hochebene (900m), wo das Zelt aufgestellt wird. Ca. 30 km Nord-Westlich von uns liegt der White Pass und der Grenzposten Fraser. In der Nacht beginnt es zu schneien, was gut ist, denn es ist nicht ganz so kalt.</p>
<table style="height: 200px; width: 500px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td><img class="alignnone size-full wp-image-347" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/10willowlake_1.jpg" alt="" width="240" height="180" /></td>
<td><img class="alignnone size-full wp-image-348" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/hist_wp_1.jpg" alt="" width="240" height="187" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der dritte Tag beginnt gleich wie der zweite: Zelt abbauen, einen schluck Tee trinken und los. Das Wetter sieht nicht gut aus, und ehe wir uns versehen stehen wir im Schneesturm. Eine hügelige, mit kleinen Seen und Flüsschen durchzogene Ebene, die vor uns im Schneesturm liegt, wir sehen kaum etwas und aufrecht gehen ist bei diesen Bedingungen nicht einfach. Der Kompass ist meine einzige Orientierung. Als ich wegen einer Schlucht wieder einmal meine gedachte Linie nicht gehen kann und ein paar Meter zurückgehen muss, steht Alex vor mir und meint: „Bist du sicher, dass wir nicht im Kreis gehen?!“ Ich bin mir sicher, doch stünden wir 20 Meter vor einer Hütte, wir könnten sie nicht sehen. Also weiter, immer dem Kompass nach, es stürmt und schneit. Es kann nicht mehr weit sein, wo ist die Bahnlinie, wo die Grenze? Aus dem Nichts kommend fährt plötzlich ein riesiger Truck an uns vorbei, geräuschlos und ohne Vorwarnung. Genau 1km vor der Grenze stehen wir auf der Straße und suchen uns einen windgeschützten Platz. So schnell das Wetter da war so schnell ist es wieder sonnig und wir können einiger maßen gemütlich essen. An der Grenze angekommen, tauschen wir die Skier gegen ein Auto, und an der tief eingeschneiten Schlucht sieht man den einst so gefährlichen White Pass, den „Pfad der toten Pferde“ , der nach Skagway, Alaska, hinunter führt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-350 aligncenter" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/customs_1.jpg" alt="" width="350" height="263" /></p>
<p style="text-align: center;"> </p>
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		<title>HELI-SKIING 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 08:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>barbara</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder ein erfolgreicher und schöner Heli-Ski-Winter in Atlin, BC, Canada.. Für manche ist es das Ende der Welt, für andere das Paradies schlechthin: tausende Höhenmeter Powder-Hänge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-360" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/tn_heli.jpg" alt="" width="90" height="68" /></p>
</td>
<td>Wieder ein erfolgreicher und schöner Heli-Ski-Winter in Atlin, BC, Canada..</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-257"></span></p>
<p>Für manche ist es das Ende der Welt, für andere das Paradies schlechthin: tausende Höhenmeter Powder-Hänge.</p>
<table style="height: 400px; width: 500px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td><img class="alignnone size-full wp-image-388" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/news_rider.jpg" alt="" width="240" height="180" />
</td>
<td><img class="alignnone size-full wp-image-389" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/news_heli.jpg" alt="" width="240" height="180" />
</td>
</tr>
<tr>
<td><img class="alignnone size-full wp-image-368" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/2010_2.jpg" alt="" width="240" height="180" /></td>
<td><img class="alignnone size-full wp-image-390" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/news_heli_1.jpg" alt="" width="240" height="180" />
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>STRECKENFLIEGEN MAL ANDERS</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 14:15:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>barbara</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table style="height: 70px; width: 100px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td>
<p><img src="../wp-content/uploads/tn_wueste_farben.jpg" alt="" width="90" height="68" /></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-275"></span><img class="alignnone size-full wp-image-276" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/zona_parap.jpg" alt="" width="400" height="300" /><br />
 <img class="alignnone size-full wp-image-277" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/wueste_farben.jpg" alt="" width="400" height="300" /><br />
 <img class="alignnone size-full wp-image-278" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/ba_luft.jpg" alt="" width="400" height="300" /><img class="alignnone size-full wp-image-279" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/kinder.jpg" alt="" width="400" height="300" /><br />
 <img class="alignnone size-full wp-image-280" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/schirmzieher.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
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		</item>
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		<title>5 LÄNDER &#8211; 5 GIPFEL</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 14:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS]]></category>

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		<description><![CDATA[Weitere Projekte sind geplant Die Vorbereitungen laufen: in nur 5 Tagen sollen die jeweils höchsten Berge der 5 Alpenländer bezwungen werden &#8211; und der Weg dazwischen auf dem Rad &#8211; NONSTOP!! Ohne Schlaf, rund um die Uhr, ausgerüstet nur mit dem Nötigsten! Wenn dieses Mammutprojekt jemand schaffen kann, dann er. Damit wird der eigene Erfolg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;">Weitere Projekte sind geplant<br />
 <span id="more-1"></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;">Die Vorbereitungen laufen: in nur 5 Tagen sollen die jeweils höchsten Berge der 5 Alpenländer bezwungen werden &#8211; und der Weg dazwischen auf dem Rad &#8211; NONSTOP!! Ohne Schlaf, rund um die Uhr, ausgerüstet nur mit                          dem Nötigsten! Wenn dieses Mammutprojekt jemand schaffen                          kann, dann er.</span></p>
<p>Damit wird der eigene Erfolg mit der <a title="Triple-M" href="http://www.raw-burgsteiner.com/?page_id=182">Trimple-M</a> im Jahr 2005 noch getoppt. 2009 waren die Trainingsvorbereitungen voll am Laufen (in 4 Tagen von Tirol nach Athen). Doch die Bürokratie und später auch noch das Wetter machten einen Strich durch das Projekt. An der Umsetzung des Projektes im Jahr 2011 wird inzwischen fiebernd gearbeitet. Man darf gspannt sein&#8230;</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>ELBRUS (Эльбрус) 5.642m</title>
		<link>http://www.raw-burgsteiner.com/elbrus-%d1%8d%d0%bb%d1%8c%d0%b1%d1%80%d1%83%d1%81-5-642m/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=elbrus-%25d1%258d%25d0%25bb%25d1%258c%25d0%25b1%25d1%2580%25d1%2583%25d1%2581-5-642m</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 09:42:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.raw-burgsteiner.com/?p=112</guid>
		<description><![CDATA[Überschreitung: 21.August 2009 Team: Burgsteiner Günter, Stephan Keck Dates: 19.08 &#8211; 21.08.2009 Location: Elbrus Westgipfel 5642m, Kaukasus Russland, höchster Gipfel Europas Tour: Ost – Südwest Überschreitung Facts: Start Terskol Asau 2.300m über Botschkis 3.600m, Gipfel 5.642m, Terskol Asau 2.300m Gipfeltag: Botschkis 3.600m 04:00 MEZ &#8211; Gipfel 5.642m 10:00 MEZ – Terskol Asau 2.300m 15:00 MEZ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table style="width: 100px; height: 86px;" border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td>
<p><img style="border: 0pt none; margin-top: 4px; margin-bottom: 4px;" src="http://www.raw-burgsteiner.com/wp-content/uploads/elbrus.jpg" alt="elbrus" width="90" height="68" /></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Überschreitung:</strong> 21.August 2009<br />
 <strong>Team:</strong> Burgsteiner Günter, Stephan Keck<br />
 <strong>Dates:</strong> 19.08 &#8211; 21.08.2009</p>
<p><span id="more-112"></span><strong> </strong></p>
<p><strong>Location: </strong>Elbrus Westgipfel 5642m, Kaukasus Russland, höchster Gipfel Europas<strong><br />
 Tour:</strong> Ost – Südwest Überschreitung<br />
 <strong>Facts:</strong> Start Terskol Asau 2.300m über Botschkis 3.600m, Gipfel 5.642m, <br />
 Terskol Asau 2.300m<br />
 <strong>Gipfeltag:</strong> Botschkis 3.600m 04:00 MEZ &#8211; Gipfel 5.642m 10:00 MEZ – <br />
 Terskol Asau 2.300m 15:00 MEZ<br />
 <strong>Wind:</strong> max. 150Kmh<br />
 <strong>Wind: </strong>ø 70Kmh<br />
 <strong>Temperatur:</strong> minus 25°C bis minus 30°C<strong><br />
 Wetter:</strong> Sonnig bis Schneefall wechselhaft</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Denali (MtMckinley) 6250m</title>
		<link>http://www.raw-burgsteiner.com/denali-mtmckinley-6250m/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=denali-mtmckinley-6250m</link>
		<comments>http://www.raw-burgsteiner.com/denali-mtmckinley-6250m/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 15:10:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.raw-burgsteiner.com/?p=62</guid>
		<description><![CDATA[Denali-Der Hohe! Mitten in der Alaska Range erhebt sich ein gewaltiger, kuppelförmiger Monolith über alle anderen Gipfel, dominiert die Szeneria im Umkreis von hunderten Kilometern und versetzt all diejenigen, die seine eisigen Flanken zu Gesicht bekommen, in Ehrfurcht! Die Tanana-Ureinwohner nannten den 6.194m hohen Berg „Denali“ was soviel wie „der Hohe“ bedeutet. Als die Russen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border: 0pt none; margin-top: 4px; margin-bottom: 4px;" src="http://raw-burgsteiner.com/hp/denali_thumb.jpg" border="0" alt="McKinley" vspace="4" width="90" height="68" align="left" /></p>
<p>Denali-Der Hohe!<br />
 Mitten in der Alaska Range erhebt sich ein gewaltiger, kuppelförmiger Monolith über alle anderen Gipfel, dominiert die Szeneria im Umkreis von hunderten Kilometern und versetzt all diejenigen, die seine eisigen Flanken zu Gesicht bekommen, in Ehrfurcht!</p>
<p><span id="more-62"></span>Die Tanana-Ureinwohner nannten den 6.194m hohen Berg „Denali“ was soviel wie „der Hohe“ bedeutet.<br />
 Als die Russen in Alaska ankamen tauften sie ihn „Bolshaya Gora“ grosser Berg. 1880 wurde er nach dem Goldschürfer Frank Densmore in „Densmores Peak“ umbenannt.Erst  16 Jahre später bekam er seinen heute bekannten Namen „MtMc Kinley“</p>
<p>Zwischen Schneehöh(l)le und Grizzlys! 180 km MtMc Kinley Ski-Überschreitung mit nur 18.5 kg im Rucksack!<br />
 Eine Expedition als Beweis, dass nicht immer alles verbissen, hart, extrem und am Limit sein muss! Die Natur hat natürlich wieder einmal die Zähne gezeigt und wir haben sie respektiert. Mit sehr guter Laune, viel Blödsinn und Spaß im Zelt und im Schneeloch haben wir  jede Sekunde genossen.</p>
<p>Stephan war, so denke ich ,,im Urlaub“ und hat meistens sehr gut geschlafen (auch unter Tags). In der Nacht hat er mich dafür geweckt und bei offenem Zelt gemeint : komisch 10 Uhr Vormittag und immer noch dunkel! <br />
 Dafür durfte ich Flieger fliegen und in seinem Ohr ……, kurz –es waren geniale 2 Wochen! Klar war auch, dass wir erst nach Hause fliegen wenn wir am Gipfel waren! Damit ist es für uns klar, es gibt auch bei Expeditionen einen Freund und Partner auf den man schaut, sich ergänzt und natürlich mit Respekt behandelt!</p>
<p>Ein großes Danke dabei an meinen privat Koch Keck Stephan, er hat wirklich in jeder Lage für mich (uns) gekocht! Unter diesen Voraussetzungen war es dann natürlich einfach, seine sportliche Leistung abzurufen und auf den Gipfel zu gehen oder durch die endlose Tundra zu wandeln. Schwer genug, dass das Essen knapp wurde, dass Kälte und Sturm an uns nagten, Steinschlag und ein Labyrinth an Gletscherspalten uns denn Weg absperrten und dann noch die Angst vor Bären! Flüsse queren und sich nasse Füße holen war da das kleinste Übel.</p>
<p>- Was tun wenn der Sturm den ganzen Schnee in unserem Zeltplatz ablagert?</p>
<p>- Wie viele Menschen haben in der Not in einem Zelt Platz?</p>
<p>- Was macht man wenn der Weg vor einem kein Weg ist und doch muss es weiter gehen?</p>
<p>- Wie organisiert man sich ein Air-Taxi wenn die Akkus eingefroren und leer sind?</p>
<p>- Und zu welchen Mitteln greift ein müder Bergsteiger wenn der Rucksack immer schwerer wird?<br />
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 Wer Lust auf mehr bekommen hat, uns gibt es auf Anfrage im Doppelpack zu hören und zu sehen!<br />
 Bis zum Herbst 2009 sollten die Bilder sortiert und unser Vortrag fertig sein!</strong></p>
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